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Zu der zeremoniellen Tracht gehörte auch die Kleidung für wichtige Anlässe, wie z.B. die erste zeremonielle Reisdarbringung eines neu gekrönten Kaisers. Morgenkleidung war die tagsüber für höfische Aufgaben genutzte Bekleidung und "Uniformen" wurden von Regierungsbeamten getragen, die keine besondere Position innehatten. Die höfische Tracht der Nara Ära war stark durch das T'ang China beeinflusst, Farbe und Stile streng dem Rang und der Position des Trägers zugeordnet.
 
Zu der zeremoniellen Tracht gehörte auch die Kleidung für wichtige Anlässe, wie z.B. die erste zeremonielle Reisdarbringung eines neu gekrönten Kaisers. Morgenkleidung war die tagsüber für höfische Aufgaben genutzte Bekleidung und "Uniformen" wurden von Regierungsbeamten getragen, die keine besondere Position innehatten. Die höfische Tracht der Nara Ära war stark durch das T'ang China beeinflusst, Farbe und Stile streng dem Rang und der Position des Trägers zugeordnet.
  
===Heian Ära (794-1185 n.Chr.)===
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Über die Bekleidung des Kaiserhofes der Heian Ära ist relativ viel bekannt und einige Arten sind auch heute noch für zeremoniellen Anlässen gebräuchlich. Dagegen ist über die Bekleidung der niederen Schichten sehr wenig in Erfahrung zu bringen. 
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Zur Tracht der "Offiziellen"  (civil officials) und der Kriegerklasse gehörten Kosode; [[Hakama|ōguchibakama]]; Hitoe; [[Hakama|uenohakama]]; Shitagasane.  Die Hoftracht der Frauen bestand unter Anderem aus [[Jūnihitoe]], Kosode, [[Hakama|nagabakama]], Hitoe, Itsutsuginu, Uchiginu, Uwagi und Karaginu.
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Die Standardausstattung der einfachen Männer, bestand aus Suikan (水干) und Hitatare (直垂), kurzen, weitärmeligen, zweiteiligen Roben. In der Muromachi Ära wurde der Hitatare die Standardbekleidung der Kriegerklasse, Frauen tugen geschichtete Kosode.
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In der Edo Ära wurde der Kleidungsstil stark vereinfacht. Männer trugen [[Hakama|Kamishimo]], bestehend aus einem Kimono, [[Hakama]] und einer dazu passenden Ärmellösen Jacke (im Bild). Der Kosode wurde in den niederen Schichten beliebt und sogar Städter trugen luxuriöse Gewandungen, zur wachsenden Besorgnis der Bafuku Shogunat Regierung. Einige wurden beeinflusst vom Kleidungsstil der [[Teezeremonie]]meister und man begann den Obi hinten zu binden. 
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In der späten Edozeit führte Japan die nationale Isolation ein und Kontakte zu Ausländern weitesgehend unterbunden. 1785 wurde zudem eine Kleiderordnung eingeführt die nur Baumwoll- und Hanfkleidung, sowie eine begrenzte Farbwahl den niederen Klassen zuwies. Diese wurde 1864 wieder abgeschafft, als die Bafuku anfingen westliche Militäruniformen zu tragen.
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===Meiji period to Showa period (1868-1926 n.Chr.)===
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Mit Beginn der Meiji Ära begann die Regierung sich auf moderne Seidenfabriken zu konzentrieren. Das Land war wieder offen, der Seidenexport wurde ein sehr wichtiger Handelszweig und die Preise für das kostbare Gut stiegen in Japan. Frauenwafuku begann nun verschiedenste Stoffe zu nutzen, besonders enstanden neue Seidenarten, wie [[Chirimen]], [[Rinzu]] und [[Omeshi]].  Das Färben avancierte zu einem sekundären Industriezweig. 
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Der Kontakt der Menschen zum japanischen Adel und zu Ausländern nahm stark zu in der Meijizeit, westliche Mode konnte sich rasch etablieren. Um sich modern und das Aussehen einer Zivilisation zu geben, sowie Verhandlungen zu vereinfachen, wechselten die Regierungsbeamten zu westlicher Kleidung, insbesondere im Kontakt zu nicht Japanern. Für den Großteil jedoch blieb westliche Kleidung unerschwinglich und Traditionen hielten sich stark. 
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Bald wurde Kleidung im westlichen Stil auch in Japan produziert.[...] in progress
  
 
==Wafukuarten==
 
==Wafukuarten==

Revision as of 07:53, 28 May 2011

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Kanji, Kana & Aussprache
Kimono junihitoe 01.jpg
Jūnihitoe: Höfische Frauenkleidung der Heian Ära
Romaji Wafuku
Kanji 和服
Kana わふく
Audio Bald verfügbar
(n) traditionelle japanische Kleidung


This article is also available in: English and Español


Wafuku (和服, wörtlich "japanische Kleidung") ist der Oberbegriff sämtlicher Arten traditioneller, japanischer Kleidung, darunter auch Kimono. Da "Kimono" oder "Kirumono" übersetzt nur soviel wie "Sache zum Anziehen" bedeutet, wurde dieser Begriff in der Zeit der Meiji Ära eingeführt, um die Unterscheidung von westlicher und japanischer Kleidung möglich zu machen.

Die Entwicklung des Wafuku lässt sich bis in die sogenannte Jōmon Ära, die Vorgeschichte zurückverfolgen, deren Beginn auf etwa 14.000 v.Chr. datiert ist. Es ist wahrscheinlich, das bereits im vorrausgegangenen Paläolithikum ( auch Altsteinzeit: Beginn etwa nach 50.000 v.Chr, Ende mit der letzten Eiszeit; dies entspricht auch ungefähr dem Beginn der Jōmon Ära) bereits Menschen auf dem japanischen Archipel lebten. [1] In der Jōmon Ära jedoch, tauchen die ersten Zeichen einer Zivilisation mit stabilen Lebensverhältnissen auf.

Wafuku (meist Kimono und dazugehörige Kleidungsstücke) wird heutzutage immer noch regelmäßig in Japan getragen, sowohl von Leuten, die ein Interesse an traditoneller Kleidung pflegen, als auch von denjenigen, für welche Wafuku ein Teil der Arbeit, der Kunst oder der Religion ist.

Wafuku, Kimono und Gofuku

Der Begriff "Wafuku" entstand in der Meiji Ära, dafür gedacht japanische von westlicher Kleidung, Yōfuku (洋服), zu differenzieren. Davor wurde japanische Kleidung schlicht "Kimono" (着物) oder "Kirumono" (着る物) genannt, was einfach "Kleidung" bedeutet. Die Bezeichnung "Kimono" für jap. Kleidung blieb auch in der Meiji Ära bestehen, wurde von da an aber auch spezifisch für die langen, weitärmeligen Roben benutzt, die heutzutage als Kimono bekannt sind.

"Gofuku" (呉服) stammt aus der chinesischen Zeit der Drei Reiche (chin. 三國 / 三国, Sānguó, ca. 208–280 n. Chr.), in der Stoffe und Nähtechniken von China nach Japan gebracht wurden. Ursprünglich wurde seidene Kleigung als "Gofuku", baumwollende als "Futomono" (太物) bezeichnet und von verschiedenen Händlern geführt. Heute sind Läden die Kimono verkaufen auch als "Gofukuya" (呉服屋) bekannt.

Geschichte

Die ältesten, schriftlichen Geschichten Japans, die Nihonshoki, Kojiki und Fudoki beginnen im 7. Jahrhundert. Daher ist aus der Zeit vor diesem Zeitalter wenig über die Kleidung bekannt.

Jōmon und Yayoi Ära (14.000 v.Chr. bis 300 n.Chr.)

Die Jōmon oder "Strohseilmuster" Ära ist bekannt für ihre, mit eindedrückten Mustern von gepflochtenen oder ungepflochtenen Seilen geschmückten, Tongefäße. Die Kunst des Webens ist in dieser zeit noch unbekannt und Kleidung meistens aus Tierfellen hergestellt."The earliest known pottery comes from Japan, and is dated to about 10,600 BC.China and Indo-China followed shortly afterward" ("Past Worlds" The Times Atlas of Archeology. p. 100, 1995). Die Menschen der Jōmon Ära trugen wahrscheinlich Schmuck aus Stein und Muschelschalen, es gibt aber nur wenige ärchäologische Funde, die dies belegen.
Der Beginn der Yayoi Ära ist gekennzeichnet durch den Einfluss neuer Techniken, wie dem Weben, dem Reisanbau und der Eisen- und Bronzeherstellung. Es ist anzunehmen, dass die Menschen weit geschnittene Roben und ihr Haar gepflochten trugen. Chinesische nach Kyūshū Reisende, während der Han und Wei-Dynastie, zeichneten ihre Beobachtungen der Einheimischen auf und behaupteten, diese seien die Nachkommen des Tàibó ("Großgrafen") der Wu. Sie beschreiben Tatowieren, Zähne ziehen, Männer mit gepflochtenem Haar und Frauen die weite, einteilige Kleidung tragen. Die Yayoikultur verbreitete sich schnell bis auf die Hauptinsel Honshū und vermischte sich dort mit der Jōmonschen Urkultur.[2]

Kofun Ära bis Asuka Ära (250-710 n.Chr.) (Yamato Ära)

Es wird angenommen, dass sowohl Männer als auch Frauen der Kofun Ära zweiteilige Bekleidung trugen. Im 5. Jahrhundert begann Japan dem imperialen China Tribut zu senden und seine Administration, sowie den Kaiserhof nach chinesischem Vorbild zu organisieren.

Grabbemahlungen aus dem 7. und 8. Jahrhundert zeigen Männer und Frauen die ihre Krägen links über rechts gekreuzt tragen. Auf diesen Bildern basiert auch die Annahme, dass die Menschen aus Stoff, nicht Leder gefertigte Obi trugen.

Nara Ära (710-794 n.Chr.)

Frau in Bekleidung der Nara Ära

Alle Erkenntnisse über die Bekleidung der Nara Ära stammt aus zeitgenössischen Schriftstücken, z.B. Shokunihongi. Der Taihō-Kodex, verkündet 701 n. Chr., beinhaltet auch Regeln für Bekleidung. Der Kodex selber ist nicht erhalten, aber es ist bekannt, dass dieser Richtlinien für die Tracht am kaiserlichen Hof enthielt. Dazu gehörten zeremonielle Kleidung (礼服 reifuku), Morgenkleidung (朝服 chōfuku) und Uniformen (制服 seifuku), nicht aber Kleidung gewöhnlicher Leute.

Zu der zeremoniellen Tracht gehörte auch die Kleidung für wichtige Anlässe, wie z.B. die erste zeremonielle Reisdarbringung eines neu gekrönten Kaisers. Morgenkleidung war die tagsüber für höfische Aufgaben genutzte Bekleidung und "Uniformen" wurden von Regierungsbeamten getragen, die keine besondere Position innehatten. Die höfische Tracht der Nara Ära war stark durch das T'ang China beeinflusst, Farbe und Stile streng dem Rang und der Position des Trägers zugeordnet.

Heian period (794-1185 n.Chr.)

Jūnihitoe, getragen zu einer Präsentation traditioneller, japanischer Kultur

Über die Bekleidung des Kaiserhofes der Heian Ära ist relativ viel bekannt und einige Arten sind auch heute noch für zeremoniellen Anlässen gebräuchlich. Dagegen ist über die Bekleidung der niederen Schichten sehr wenig in Erfahrung zu bringen.

Zur Tracht der "Offiziellen" (civil officials) und der Kriegerklasse gehörten Kosode; ōguchibakama; Hitoe; uenohakama; Shitagasane. Die Hoftracht der Frauen bestand unter Anderem aus Jūnihitoe, Kosode, nagabakama, Hitoe, Itsutsuginu, Uchiginu, Uwagi und Karaginu.

Kamakura Ära bis Muromachi Ära (1185-1573 n.Chr.)

Die Standardausstattung der einfachen Männer, bestand aus Suikan (水干) und Hitatare (直垂), kurzen, weitärmeligen, zweiteiligen Roben. In der Muromachi Ära wurde der Hitatare die Standardbekleidung der Kriegerklasse, Frauen tugen geschichtete Kosode.

Edo Ära (1603-1868 n.Chr.)

Kamishimo Männerensemble der Kriegerklasse in der Edo Ära

In der Edo Ära wurde der Kleidungsstil stark vereinfacht. Männer trugen Kamishimo, bestehend aus einem Kimono, Hakama und einer dazu passenden Ärmellösen Jacke (im Bild). Der Kosode wurde in den niederen Schichten beliebt und sogar Städter trugen luxuriöse Gewandungen, zur wachsenden Besorgnis der Bafuku Shogunat Regierung. Einige wurden beeinflusst vom Kleidungsstil der Teezeremoniemeister und man begann den Obi hinten zu binden.

In der späten Edozeit führte Japan die nationale Isolation ein und Kontakte zu Ausländern weitesgehend unterbunden. 1785 wurde zudem eine Kleiderordnung eingeführt die nur Baumwoll- und Hanfkleidung, sowie eine begrenzte Farbwahl den niederen Klassen zuwies. Diese wurde 1864 wieder abgeschafft, als die Bafuku anfingen westliche Militäruniformen zu tragen.

Meiji period to Showa period (1868-1926 n.Chr.)

File:Chikanobu, Western hairstyle dress b.jpg
Westliche Frisuren und Frauenmode der Meiji Ära

Mit Beginn der Meiji Ära begann die Regierung sich auf moderne Seidenfabriken zu konzentrieren. Das Land war wieder offen, der Seidenexport wurde ein sehr wichtiger Handelszweig und die Preise für das kostbare Gut stiegen in Japan. Frauenwafuku begann nun verschiedenste Stoffe zu nutzen, besonders enstanden neue Seidenarten, wie Chirimen, Rinzu und Omeshi. Das Färben avancierte zu einem sekundären Industriezweig.

Der Kontakt der Menschen zum japanischen Adel und zu Ausländern nahm stark zu in der Meijizeit, westliche Mode konnte sich rasch etablieren. Um sich modern und das Aussehen einer Zivilisation zu geben, sowie Verhandlungen zu vereinfachen, wechselten die Regierungsbeamten zu westlicher Kleidung, insbesondere im Kontakt zu nicht Japanern. Für den Großteil jedoch blieb westliche Kleidung unerschwinglich und Traditionen hielten sich stark.

Bald wurde Kleidung im westlichen Stil auch in Japan produziert.[...] in progress

Wafukuarten


Wafuku as religious and artistic wear in modern Japan

Wafuku is still worn in the following arenas:

  • Arts
    • Geisha and maiko
    • Kabuki theatre
    • Kadō (flower arranging)
    • Kagaku (court music)
    • Kōdan and rakugo (traditional story-telling)
    • Nihon buyoh (traditional dance)
    • Noh theatre
    • Sadō (tea ceremony)
    • Shigin (poetry chanting)
  • Religion
    • Buddhist clergy
    • Shinto clergy and shrine maidens
  • Sport
    • Aikido
    • Iaido
    • Judo
    • Karate
    • Kyudo (archery)
    • Kendo
    • Naginata (halberd fighting)
    • Sumo (by athletes, referees, announcers, and ushers)
  • Other
    • Nakai (servers at traditional restaurants and inns)
    • Shogi (Japanese chess) players (at championship games)

See also

References

This article is a partial translation of the Japanese Wikipedia article 和服.

  1. Japanese Palaeolithic Period, Charles T. Keally
  2. EASTERN JAPANESE POTTERY DURING THE JOMON-YAYOI TRANSITION: A STUDY IN FORAGER-FARMER INTERACTION, Seiji Kobayashi, Kokugakuin Tochigi Junior College
  3. Unterkleid der Miko (Tempeldienerinnen)
  4. Frauenmantel
  5. scharlachrote Hakama der Miko
  6. mittelalterliche Männerhakama
  7. Männerjacke der Edo Ära
  8. Männerbekleidung der Heian Ära
  9. Jacke der Heian Ära
  10. Schürze die mit Kimono getragen wird
  11. Leichte Jacke, die von hochgestellten Mädchen der Heian Ära getragen wurde
  12. Robe buddhistischer Mönche und Nonnen
  13. Jacke der Heian Ära
  14. Kamakura-era men's kimono
  15. Edo-period men's kimono
  16. part of a jūnihitoe ensemble; can also refer generally to unlined kimono
  17. jacket worn by imperial family members from the Heian period by imperial family members from the Heian period
  18. Kamakura-era men's kimono
  19. Heian-era garment worn by the imperial family
  20. outer garment worn by shrine maidens
  21. Heian-era clothing worn by courtiers, aristocrats and the emperor at court; still in occasional use
  22. silk footwear worn by young imperial family members, Shinto clergy and shrine maidens
  23. Heian-era men's garment
  24. imperial court servants' costume

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